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Dienstag, 18. Juni 2019

Montag, 14. Juli 2014 10:16 Alter: 5 Jahr/e

600 bayerische Rotkreuzler üben in Bad Reichenhall für den Ernstfall

Ein Übungsbeispiel war die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr bei einem schweren Verkehrsunfall

In zahlreichen Workshops bildeten sich die Rotkreuzler fort. Hier wird in einem Planspiel ein Einsatz abgewickelt.

Am Sonntag rückten noch einmal alle Fahrzeuge aus, um einen großen Behandlungsplatz aufzubauen. Fotos: Heinrich Schnell, Christian Koller, Tobias Kurz, Patrick Möhrlein

Vom 11. bis 13. Juli 2014 fand in der Bad Reichenhaller Hochstaufen-Kaserne das so genannte Landesfachdienstlager des Roten Kreuzes statt. Fast 600 ehrenamtliche Rotkreuzler, Patientendarsteller, Referenten und Gäste aus ganz Bayern nahmen an diesem überregionalen Wochenend-Fortbildungscamp mit insgesamt 16 geplanten Workshops, Vorträgen und zwei Großübungen teil. Ziel war der innerverbandliche Austausch, aber auch das bewusste Erleben der jeweiligen Spezialkenntnisse der internen Experten, die in so genannten Fachdiensten organisiert sind. So gab es Workshops nicht nur zu medizinischen Fragestellungen, sondern auch zum Umgang mit Unverletzten, zu Kommunikationstechnik, zu Suchdienstaufgaben und zum Umgang mit Gefahrstoffen.

 

Das Münchner Rote Kreuz beteiligte sich mit 27 Helfern an der Veranstaltung. Neben der Teilnahme an Workshops und Übungen unterstützte ein Münchner Küchenteam die Organisatoren bei der Verpflegung der Teilnehmer.

 

"Trotz des regnerischen Wetters gab es am Samstag eine breite Auswahl an Workshops, an denen sich die Teilnehmer nach ihren eigenen Interessen weiterbilden oder informieren konnten", so das Fazit von Michael Schönberger, 1. stv. Kreisbereitschaftsleiter des Münchner Roten Kreuzes. "Einige Mitglieder aus München nahmen auch an einer EU-geförderten Übung teil."