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Dienstag, 18. Juni 2019

Samstag, 9. März 2013 22:54 Alter: 6 Jahr/e

661 Lebensretter in Oberhaching: Typisierungsaktion zur Stammzellenspende

Vor der Registrierung beantworten die Helfer alle Fragen der potenziellen Stammzellenspender

Nur ein kleiner Stich, schon ist alles vorbei

Auch Stefan Schelle, Erster Bürgermeister der Gemeinde Oberhaching, ließ sich heute typisieren

Der Andrang war groß: 661 Menschen ließen sich im Bürgersaal beim Forstner typisieren

661 potenzielle Stammzellenspender ließen sich heute in Oberhaching im Bürgersaal bei der Organisation DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) registrieren. Der Aufruf von Johannes Ertl, zweiter Bürgermeister der Gemeinde Oberhaching und selbst Leukämiepatient und Stammzellenempfänger, hatte somit großen Erfolg.

 

Etwa 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Ortsvereine sorgten für kurze Wartezeiten und einen reibungslosen Ablauf. Sie berieten und informierten über den Ablauf der Stammzellenspende, dokumentierten die persönlichen Daten, entnahmen eine kleine Menge Blut und versorgten die Gäste mit Kaffee und Kuchen.

 

Das Deisenhofener Rote Kreuz war mit 14 ehrenamtlichen Helfern im Einsatz und unterstützte vor allem bei der Blutentnahme. Zudem stellte das Rote Kreuz eine Notfallausstattung und einige Liegen zur Verfügung.

 

"Notfälle gab es heute keine, somit konnten wir uns ganz auf die Typisierung konzentrieren", freut sich Katja Glassl vom Deisenhofener Roten Kreuz. "Als uns Johannes Ertl und die Gemeinde um Unterstützung für die Aktion baten, war für uns sofort klar, dass wir dabei sind. Die Stimmung unter allen Helfern war genial und die Zusammenarbeit hat prima geklappt. Eine tolle Aktion!"

 

Bürgermeister Stefan Schelle bat alle Typisierungsteilnehmer auch um eine Geldspende für die DKMS, da allein die Laboruntersuchungen etwa 50 Euro pro Spender kosten. So kamen im Lauf des Tages rund 33.000 Euro Geldspenden für die DKMS zusammen.