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Dienstag, 21. Mai 2019

Mittwoch, 15. Dezember 2010 18:06 Alter: 8 Jahr/e

Allianz spendet für Helfer vor Ort des Roten Kreuzes in Aubing

Das Rote Kreuz in Aubing freute sich bei seiner Jahresabschlussfeier über die Spende der Allianz Deutschland AG, einen Rettungsrucksack mit Sauerstoffversorgung. (V.l.n.r.): Dagmar Kleitner, stellvertretende Bereitschaftsleiterin, Ernst Dieter Zirk von der Allianz Deutschland AG und Allianz-Generalvetreter Günter Grafoner aus Aubing, Bereitschaftsleiter Roland Ahl und Franz Besenhart, Ausbildungsbeauftragter der Bereitschaft Aubing

Finanzielle Hilfe erhielt die Aubinger Rot-Kreuz-Bereitschaft von der Allianz Deutschland AG und deren Generalvertreter Günter Grafoner aus Aubing. Die Frauen und Männer des Roten Kreuzes betreiben seit 2003 einen First-Responder-Dienst im Münchner Westen. Diese lebensrettende Einrichtung wird von der Integrierten Leitstelle bei entsprechenden Meldebildern alarmiert, um den Zeitvorteil bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu nutzen. Das Engagement der Ehrenamtlichen würdigte nun der Versicherer und dessen Generalvertreter Günter Grafoner mit einer großzügigen Spende.

Nach etwas über sieben Jahren, mit mehr als 800 Alarmierungen, stand die bewährte Notfallausrüstung des Einsatzfahrzeugs zur Ersatzbeschaffung an. „Durch teils harte Einsätze erfuhr unser Rettungsrucksack einen gewissen Verschleiß und musste ersetzt werden“, so der Aubinger Rotkreuzchef Roland Ahl. Die Bitte der Rotkreuzler war bei der Allianz Deutschland AG sofort wohlwollend aufgenommen worden, weil man die Aktivitäten der Aubinger als einen „sehr wertvollen Beitrag für die Allgemeinheit“ anerkannte. Bereitwillig stellte das Unternehmen 1.000 Euro für den Kauf eines Rettungsrucksackes mit Sauerstoffversorgung zur Verfügung.

Die schnelle Hilfe dieses „Helfer vor Ort“, wie derartige Einrichtungen im Roten Kreuz genannt werden, kommt vorwiegend den Bewohnern des 22. Stadtbezirks zugute. „In einigen Fällen sind wir aber schon in die benachbarten Stadtteile und in den Landkreis ausgerückt“, weiß die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Dagmar Kleitner zu berichten. Denn gerade bei Verdacht auf Herzinfarkt läuft die Zeit oft zu Ungunsten des Patienten. Gut 90 Prozent aller Einsatzfahrten lagen bisher interne Notfälle zu Grunde. Der Rest waren fast ausschließlich Verkehrsunfälle und einige sonstige Notfälle.

Anlässlich der Jahresabschlussfeier des Roten Kreuzes in Aubing übergaben Günter Grafoner und Ernst Dieter Zirk von der Allianz die neue Ausrüstung an die Bereitschaft München West 3 Aubing des Roten Kreuzes. Deren Leiter Roland Ahl bedankte sich für die Spende, die den schnellen Rettern wieder ein adäquates Handwerkszeug zur Seite stellt. Die Unterstützung der Allianz-Versicherung ist Teil des gesellschaftlichen Engagements des Unternehmens, in dem es unter anderem Projekte fördert, die zur Sicherheit der Bevölkerung beitragen.