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Mittwoch, 24. April 2019

Montag, 27. Juni 2011 10:20 Alter: 8 Jahr/e

Eindrücke vom 33. Stadtlauf am 26. Juni 2011

Impression bei Kilometer 12

Die Wache aus Unterschleißheim

06:30 Uhr, Ettstraße, Regen, 18 Grad: Viele RK-Fahrzeue, wenige Polizeifahrzeuge. Geordnetes Gewimmel: Funkgeräte und Detailpläne zum zu besetzenden Standort werden ausgegeben. Lunchpakete und Getränke werden verteilt und auch die Nachfrage nach Gaben der Sponsoren wird erfüllt. Danach Abfahrt zu den Standorten: hier zum Aumeister im Englischen Garten, Laufkilometer 12 von 20,1.

07:45 Uhr,  Halbmarathon-Laufstrecke Nähe Aumeister, Regen, 19 Grad: Die Einsatzbereitschaft der RK-Wache wird über Funk an die Zentrale Einsatzleitung übermittelt. Die Wache 8 besteht aus 4 Helfern der BS Unterschleißheim; sie plazieren ihr Rettungsfahrzeug direkt an die Laufstrecke, sichtbar für jeden möglichen Hilfesuchenden.

Gleichzeitig wird in unmittelbarer Nähe von anderen Nicht RK-Einsatzkräften ein Versorgungspunkt zur Getränkeaufnahme errichtet. Diese sind auch für die Müllentsorgung und Toiletteneinrichtungen verantwortlich.

Auch die einzige Zwischenzeit der Halbmarathonstrecke wird hier registriert werden: Die Läuferinnen und Läufer haben in ihren Schnürsenkel einen Chip eingefädelt, der beim Überlaufen eines installierten elektrischen Feldes alle Daten an einen Rechner übergibt.

08:45 Uhr, Wache 8, kein Regen, 20 Grad: Die ersten Läufer passieren locker und in gutem Laufstil die Wache. Auch ein Läufer mit Babyjogger ist dabei. Die aufgenommenen Getränke in Bechern sind entweder getrunken (von sehr vielen) oder werden zur Kühlung über den Kopf gegossen (wenige). Die Zunahme an Läufern und auch Läuferinnen steigt. Später kommt das dichte, große und langanhaltende Hauptfeld. Jetzt ist auch das RK gefragt: Wunden werden ebenso behandelt wie Körperstellen, die durch Reibung entzündet sind oder Blasen geworfen haben. Ein Läufer kommt direkt zum Einsatzfahrzeug, teilt mit, daß er aufgebe und verbleibt für längere Zeit bei der Wache. Sehr vereinzelt nimmt ein Läufer bewußt am Wachenfahrzeug vorbei den direkten Kontakt zum Aumeister auf.

Die Getränkebecher werden zum überwiegenden Teil nicht in die aufgestellten Müllcontainer geworfen, sondern längs der Laufstrecke entsorgt, die damit deutlich gekennzeichnet ist.

Auch Publikum ist an der Strecke und muntert durch Klatschen und Anfeuerungsrufe die Läuferinnen und Läufer aller Altersstufen an. Besonders die Kinder sind vom Geschehen begeistert.  

09:45 Uhr: Das Hauptfeld ist durch.

10:10 Uhr: Die Getränkeversorgung ist geschlossen und wird abgebaut. Das große Aufräumen beginnt. Die RK-Wache muß nun nicht mehr in die Mobilklos schauen und auch Behandlung ist nicht mehr nachgefragt.

10:40 Uhr: Abrücken

Der Verfasser bedankt sich sehr herzlich bei der Einsatzgruppe des RK-OV  Unterschleißheim für die Mitnahme im Einsatzfahrzeug, die freundliche Betreuung und die notwendigen Informationen.