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Dienstag, 18. Juni 2019

Sonntag, 18. September 2011 23:34 Alter: 8 Jahr/e

Erster Wiesntag: Rotes Kreuz behandelt deutlich mehr Patienten

Am gestrigen Eröffnungssamstag kam es auf der Wiesn-Sanitätsstation ab Nachmittag bis zum frühen Abend zu einem regen Wachbetrieb mit zwei größeren Einsatzspitzen, in deren Verlauf auch die Transport-Schnelleinsatzgruppen (SEG) zum Einsatz kamen. Wegen des einsetzenden Regens war der spätere Abend vergleichsweise ruhig.

„Aufgrund der tagsüber höheren Temperaturen im Vergleich zum Vorjahr mussten am Eröffnungstag der Wiesn mehr Patienten mit Herz- und Kreislaufbeschwerden behandelt werden. Ein weiterer Einsatzschwerpunkt waren chirurgische Notfälle, wie z.B. Schnittverletzungen durch Glasscherben sowie Platzwunden nach Stürzen“, sagt der ärztliche Leiter der Rotkreuz-Sanitätsstation Dr. Florian Fischer. 130 ehrenamtliche Rotkreuzhelfer und 13 Ärzte behandelten insgesamt 869 Patienten (Vorjahr: 771), davon wurden 327 (Vorjahr: 393) Personen ärztlich versorgt.

Bei 74 (Vorjahr: 70) Personen war eine medizinische Behandlung aufgrund von Alkoholvergiftung erforderlich. Unter diesen Patienten befand sich 1 (Vorjahr: 2) Jugendlicher unter 16 Jahren. Ein 20-jähriger Germeringer konnte den Wiesnbeginn offensichtlich nicht erwarten und wartete bereits erheblich alkoholisiert vor einem Festzelt auf Einlass. Dort brach er gegen 9.00 Uhr plötzlich zusammen. Ein herbeigerufenes Sanitäterteam des Roten Kreuzes brachte ihn nach Erstversorgung sofort zur Sanitätsstation im Servicezentrum Theresienwiese, wo er von den Rotkreuzärzten aufgrund erhöhten Alkoholkonsums behandelt wurde. Anschließend erfolgte der Abtransport in eine Klinik.

Schwere Verletzungen blieben am gestrigen Eröffnungssamstag aus. 134 (Vorjahr: 103) Personen wurden zur weiteren Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. 81 (Vorjahr: 56) Mal nähten die Rotkreuzärzte in der Sanitätsstation kleinere Schnitt- und Platzwunden.