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Dienstag, 18. Juni 2019

Samstag, 22. Januar 2005 14:03 Alter: 14 Jahr/e

Mobiles DRK-Krankenhaus in Sri Lanka nimmt Dienst auf

Das mobile Krankenhaus des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) hat im Norden Sri Lankas den Dienst aufgenommen. Mit einer Kapazität von 500 stationären Patienten entspricht es einer deutschen Kreisklinik.

Struktur des mobilen DRK-Krankenhauses

Das moderne Zeltkrankenhaus verfügt über zwei Operationssäale für die Bereiche Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie, sowie die Funktionsbereiche Röntgen, Labor und eine Apotheke. Damit stellt es eine grundlegende und lebensnotwendige kurative, präventive, und kommunale Gesundheitsversorgung im Krisengebiet sicher.

 

Das BRK-Team besteht aus

  • 5 Fachärzten für Chirurgie, Anästhesie, Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Pädiatrie
  • 10 Krankenschwestern/-pflegern (davon 2 OP-Pfleger und 1 Kinderpfleger)
  • 1 Hebamme
  • 1 Apotheker
  • 1 medizinisch-technische Assistentin (MTA)
  • 1 Röntgenassistent
  • 2 Technikern und
  • 1 Krankenhausverwalter.

 

Auch die regionale Rotkreuzgesellschaft beteiligt sich mit 30-40 Pflegekräften, sowie mit 15 weiteren Helfern für Reinigung, Wäsche, Kochen, Sicherheit und Fahrdienst am Betrieb des Krankenhauses.

 

Das Team sowie das gesamte Equipment ist mit drei Flügen von Köln/Bonn in die Katastrophenregion transportiert worden. Die Arbeit vor Ort ist dabei keineswegs ungefährlich: Neben den üblichen Tropen- und Seuchengefahren ist das Personal auch den Gefahren, die von der Bürgerkriegsregion ausgehen, ausgesetzt. Um diesen Einsatz unbeschadet zu bestehen sind alle Helfer in einer ausführlichen und intensiven Schulung von Spezialisten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) auf ihre Arbeit und das Umfeld vorbereitet worden. Die Gesamtkosten für die ersten drei Monate belaufen sich auf über 1,5 Mio. €.

 

Bereits wenige Tage nach der Katastrophe hat das DRK eine Luftbrücke eingerichtet und mittlerweile über 360 Tonnen Hilfsgüter, eine Wasseraufbereitungsanlage und eine Gesundheitsstation in die Krisengegion eingeflogen. Das internationale Rote Kreuz ist mit insgesamt 108 Hilfsflügen und 30 nationalen Rotkreuzgesellschaften der größte Hilfspartner in der Region.

 

 

Das Deutsche Rote Kreuz hat ein Sonderkonto für die Opfer der Katastrophe eingerichtet:

 

Deutsches Rotes Kreuz

Kontonummer: 41 41 41

Bankleitzahl: 370 205 00

Bank für Sozialwirtschaft

Stichwort: Südasien

 

Online-Spenden: www.DRK.de

Spendenservicetelefon: 01805-414 004

 

Spendentelefon (5 Euro Direktspende): 0900-111 3355