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Dienstag, 21. Mai 2019

Sonntag, 13. Mai 2007 11:29 Alter: 12 Jahr/e

Münchner Rotes Kreuz bei Großübung in Penzing

Einsatzbesprechung: Abschnittsleiterin Claudia Schubert verteilt ihre Aufträge

Gruppenbild: nach einem Wochenende mit wenig Schlaf sammeln sich die Betreuer für die Rückfahrt

Viel zu tun gab es für 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Münchner Roten Kreuzes am Wochenende. Sie beteiligten sich an einer großen Übung in Penzing (Landkreis Landsberg am Lech).

 

Rund 300 Einsatzkräfte aus ganz Oberbayern übten dort den überörtlichen Einsatz in so genannten Kontingenten. Diese Strukturen waren bereits während der Fußball-WM im Einsatz, haben sich bewährt und sollen weiter ausgebaut werden.

 

Die Münchner Einsatzkräfte bauten in einer Turnhalle in Kaufering eine Notunterkunft auf und versorgten dort die rund 300 Einsatzkräfte. Gemeinsam mit Kollegen aus Dachau und Prien gehörte auch die Verpflegung zu ihren Aufgaben.

 

Weitere Helfer des Münchner Roten Kreuzes besetzten fünf Rettungswagen zum Transport Verletzter, die zahlreiche Verletztendarsteller mimten. Auch der Fachdienst Technik und Sicherheit war mit einer Gruppe und Spezialgerät vertreten, zudem stellte das Münchner Rote Kreuz sein Einsatzmotorrad als Melder und Erkunder bereit.

 

"Es war eine herrliche Übung. Vor allem die Zusammenarbeit mit den fremden Einheiten hat auf Anhieb geklappt, es war ein schönes Miteinander.", freut sich Dietmar Schubert, stellvertretender Fachdienstführer Betreuung des Münchner Roten Kreuzes und auf der Übung für den Gesamtbereich Betreuungsdienst verantwortlich. "Natürlich haben wir Fehlerquellen aufgedeckt, das ist ja der Sinn einer Übung. Diese werden wir in naher Zukunft in die Aus- und Fortbildung aufnehmen und so permanent an uns arbeiten."

 

Die eigentliche Übung bestand aus zwei simulierten Teileinsätzen. Am Samstag ging es um Verletzte, die nach einem Seebeben im Atlantik von der Bundeswehr nach Penzing ausgeflogen wurden. Die Einsatzkräfte brachten sie zu Behandlungsplätzen, wo sie eine vorübergehende Behandlung sicherstellten. Anschließend transportierten sie die Verletzten in fiktive Übungskrankenhäuser.

 

Am Sonntag dagegen lautete die Übungsannahme "Flugzeugabsturz bei einer Flugvorführung", die Maschine sollte in die Zuschauermenge gestürzt sein. Die Helfer des Roten Kreuzes bauten einen Behandlungsplatz auf und versorgten dort die Verletzten und unverletzt Betroffenen bis zum Transport in die Klinik.