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Dienstag, 18. Juni 2019

Montag, 3. Oktober 2016 17:52 Alter: 3 Jahr/e

Rettungswache Oberhaching offiziell eröffnet

Beim Pressetermin am Freitag vor dem nagelneuen Rettungswagen in Oberhaching (v.r.n.l.): Thomas Wagmüller, Sabine Wagmüller, Bürgermeister Stefan Schelle, Sönke Lase, Roland Dollmeier und drei Mitarbeiter der Stammbesatzung

Entspannte Gesprächsrunde zur offiziellen Eröffnung: Das Deisenhofener Rote Kreuz spendierte den Gästen eine Brotzeit

Der Rettungswagen steht bis auf weiteres in der Garage des Rotkreuzhauses. Dort ist es daher jetzt wieder so eng wie vor dem Erweiterungsbau 2013.

Schönes Provisorium: Das Deisenhofener Rote Kreuz verzichtet vorerst auf sein Büro, das zur Rettungswache umgestaltet wurde

Seit 1. Oktober besetzen berufliche Mitarbeiter des Münchner Roten Kreuzes im Rotkreuzhaus Deisenhofen täglich von 9 bis 21 Uhr einen Rettungswagen. Eine Strukturanalyse hatte für Stadt und Landkreis München einen höheren Bedarf an Rettungswagen ergeben, um die höheren Einsatzzahlen zu bewältigen und zugleich die Eintreffzeiten möglichst kurz zu halten.

 

Im Rahmen eines Pressetermins am Freitag wurde die provisorische Rettungswache im Rotkreuzhaus offiziell eröffnet. "Der Standort ist für uns optimal", sagte Sönke Lase, Leiter Rettungsdienst des Münchner Roten Kreuzes. "Wir rechnen mit durchschnittlich sechs Einsätzen in 12 Stunden für den neuen Rettungswagen."

 

Der Rettungszweckverband München hat das Münchner Rote Kreuz für zunächst ein Jahr beauftragt, die Rettungswache in Oberhaching zu betreiben. In einem Vergabeverfahren kann sich das Rote Kreuz für den weiteren Betrieb bewerben. "Wir freuen uns über einen guten Partner, der uns die Einrichtung der Rettungswache in Oberhaching so kurzfristig ermöglicht hat", sagte Geschäftsführer Roland Dollmeier am Freitag.

 

Für Stefan Schelle, Erster Bürgermeister der Gemeinde Oberhaching, ist die Rettungswache des Roten Kreuzes eine positive Entwicklung. "Es gibt der Bevölkerung ein gutes Gefühl, wenn ein Rettungswagen noch schneller als bisher zur Verfügung steht. Mittelfristig wäre sicher eine Besetzung rund um die Uhr sinnvoll. Hierfür werden wir aber baulich nachrüsten müssen."

 

"Ich freue mich, dass wir hier in Oberhaching die größtmögliche Synergie aus beruflichen und ehrenamtlichen Aufgabenfeldern des Roten Kreuzes schöpfen können und dass davon die Hilfsbedürftigen maximal profitieren", sagte Sabine Wagmüller, stellvertretende Vorsitzende des Münchner Roten Kreuzes. "Der Rettungszweckverband gibt und hoffentlich langfristig die Möglichkeit, zu zeigen, dass das funktioniert." Thomas Wagmüller, stellvertretender Leiter des Deisenhofener Roten Kreuzes, ergänzte: "Wir freuen uns auf eine bewusst enge Kooperation mit den beruflichen Kollegen. Ich wünsche mir auch, dass die Rettungswache attraktiv für Praktika unserer ehrenamtlichen Helfer ist, weil man sich persönlich kennt."

 

Am Freitag fanden die letzten Vorbereitungen für den Rettungswachen-Betrieb statt. Seit Samstag 9 Uhr ist "Rotkreuz Oberhaching 71/1" einsatzbereit. Wir wünschen allzeit gute Fahrt!