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Montag, 27. Mai 2019

Freitag, 24. September 2010 08:56 Alter: 9 Jahr/e

Rotkreuz-Jugend startet beim Forum der Gemeinschaften Initiative zur Gewaltprävention

Symbolischer Start der JRK-Initiative mit 300 Luftballons im Hof der Burg Rieneck.

Das JRK ernannte 10 Vertrauenspersonen als Ansprechpartner für Verdachtsfälle und Fragen zum Thema Gewaltprävention.

Das Bayerische Rote Kreuz fördert die Jugend. Im Jugendrotkreuz (JRK) sind vom Kind bis zum Jugendlichen rund 95.000 Mitglieder organisiert. Damit ist das JRK der  eigenständige Jugendverband des Bayerischen Roten Kreuzes. Die Jugendlichen wiederum sind in den verschiedensten Gliederungen organisiert.

Bereits zum dritten Mal veranstaltete deshalb das Jugendrotkreuz in der Burg Rieneck ein Forum der Gemeinschaften für rund 80 Jugendgruppenleiter, alle im Alter zwischen 16 und 27 Jahren, aus den verschiedenen Gliederungen. In den vier Gemeinschaften sind die Wasserwachtler, die Bergwacht, die Bereitschaften und das JRK organisiert.

Höhepunkt der Tage in Rieneck war der Startschuss der Initiative „STOP! Augen auf!“. In einer Videobotschaft begrüßte Justizministerin Beate Merk die neue Aktion des JRK, die unter ihrer Schirmherrschaft steht. Die Initiative enthält u.a. einen Verhaltenskodex zur Gewaltprävention. Dirk Irler, Vorsitzender des JRK: „Im Zweifelsfall ist es für alle JugendleiterInnen unerlässlich, gemeinsam vereinbarte Verhaltensrichtlinien zu haben.“

Darüber hinaus bietet das JRK erstmals den Gliederungen im BRK dazu im Ernstfall auch rund um die Uhr persönliche Beratung und besonders geschulte Ansprechpartner. Irler: „Unter der sogenannten „Vertrauensnummer“  stehen 10 Ansprechpartner vom JRK aus allen bayerischen Bezirken bereit, um zum Beispiel bei sexuellen Grenzüberschreitungen, im ersten Schritt telefonische Unterstützung bieten zu können.“

Mit seiner jüngsten Aktion beweist das JRK erneut, dass man sich hier ernsthaft für das Gemeinwohl junger Menschen einsetzt. Das Streitschlichterprogramm, vom JRK vor sieben Jahren ins Leben gerufen, hat sich in der Praxis so gut bewährt, dass es mittlerweile fest im Alltag an vielen Schulen verankert ist.

Die Teilnehmer des Forums waren aus ganz Bayern angereist. Neben dem Austausch und dem fröhlichem Miteinander lag der Focus auch auf den vielfältigen  Aspekten von „Fun und Action in der Jugendarbeit“. „Das Forum  will die Gemeinsamkeit und Sparten übergreifende Zusammenarbeit innerhalb des Verbandes fördern“ fasste Dirk Irler, Vorsitzender des JRK das diesjährige Treffen, das am 19. September zu Ende ging, zusammen.