Montag, 27. Mai 2019

Referenten 2016

Hubertus Andrä: Der AMOK-Lauf von München

Hubertus Andrä

Herr Andrä wird zunächst auf die allgemeine Einsatzlage des 22.07.2016 eingehen, bevor er die Schwerpunkte seiner Darstellung, die sich den einzelnen Einsatzphasen angepasst gliedert, auf die generellen Herausforderungen an die eingesetzten Kräfte, sowie die mediale Darstellung des Einsatzabschnittes der Öffentlichkeitsarbeit setzt. Die Besonderheiten, die sich für das Polizeipräsidium München ergaben, werden aus den Blickwinkeln der einzelnen Führungsgruppen wiedergeben.

Abschließen wird die nach wie vor aktuelle Nachbereitung des Einsatzes thematisiert.

 

Zur Person:

Polizeipräsident des Polizeipräsidiums München seit Juli 2013

    Torsten Birkholz: Die neue MANV-Richtlinie - endlich was Neues!

    Torsten Birkholz

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    Zur Person:

    Priv.-Doz. Dr. med. habil. Torsten Birkholz. Oberarzt der Anästhesiologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen. 2011-2016 ÄRLD im Rettungsdienstbereich Amberg und AG-Leiter „Massenanfall“ des damaligen ÄLRD-Ausschusses. Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Zertifikat Kinderanästhesie, ärztliches Qualitätsmanagement, Ausbildung zum hygienebeauftragten Arzt. Leitender Notarzt sowie Notarzt in der Land- und Luftrettung und bei Repatriierungsflügen.

      Maria Els: Der starke Zustrom von Flüchtlingen im Herbst 2015

      Maria Els

      Die Regierung von Oberbayern ist die verantwortliche staatliche Behörde für die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in München. Dargestellt werden die damit zusammenhängenden Aufgaben sowie die Aufgabenanpassungen im Zuge der steigenden Asylbewerberzugänge im Jahr 2015. Besonders eingegangen wird auf die Sondersituation im September 2015 mit einem Zugang von über 70.000 Asylbewerbern in München im Verlauf von zwei Wochen. In diesem Zusammenhang wird dargestellt, wie diese Situation die regulären Verfahrensabläufe außer Kraft gesetzt hat und wie die humanitäre Aktion, die an ihre Stelle getreten ist, bewältigt wurde, wer mitgewirkt hat, wie die Aufgaben verteilt wurden, wie das Zusammenspiel funktionierte. Es schließt sich eine Nachbetrachtung zu den gewonnenen Erkenntnissen an.  

       

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      Zur Person:

      Beruf: Juristische Staatsbeamtin, verheiratet, 1 Sohn

      Tätigkeiten:
      Abteilungsleiterin für kommunale und soziale Angelegenheiten am Landratsamt Rosenheim von 1988 bis 1997
      Referentin und stellvertretende Leiterin des Sachgebietes Personalrecht des öffentlichen Dienstes, Verwaltungsmodernisierung im Bayer. Staatsministerium des Innern von 1997 bis 2007
      Leiterin des Sachgebietes Straßenverkehrsrecht im Bayer. Staatsministerium des Innern von 2007 bis 2016
      seit 01.03.2013 Regierungsvizepräsidentin von Oberbayern

        Sebastian Gerosch: Wieder mal eine Bombe - Regensburg im Herbst 2015

        Sebastian Gerosch

        Der Bericht, den Hr. Eder und Hr. Gerosch vorstellen werden, zielt in erster Linie auf den Ablauf der Evakuierung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder ab.

        Ein weiterer Aspekt ist das Zusammenwirken von haupt- und ehrenamtlichen Kräften.

        Der ein oder andere Fallstrick soll auch aufgezeigt werden, wenngleich bei ausreichender Planungszeit (und wir hatten dieses Glück) die meisten Fallstricke schon im Vorfeld eliminiert werden können.

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        Zur Person:

        Hr Gerosch ist seit 1991 im BRK (zunächst JRK), seit 1998 hauptberuflich tätig.
        Er ist gelernter Krankenpfleger und später Rettungsassistent.
        Von 2002 bis 2014 als Wachleiter der Rettungswache Wörth an der Donau.
        Seit 2010 ist er als ELRD eingesetzt und seit 2012 bestellter OrgL für Stadt und Landkreis Regensburg.
        Seit Mai 2014 ist seine hauptamtliche Funktion die des stellvertretenden Leiters Rettungsdienst im KV Regensburg.

          Raimund Heiny: Einsatz des Team Bayern beim Hochwasser in Simbach/Inn

          Raimund Heiny

          Der Einsatz des TEAM BAYERN beim Hochwasser in Simbach-
          Aktuelle Erfahrungen und Forderungen an die Organisationen


          Als Anfang Juni 2016 eine Flutwelle den kleinen Bach in Simbach zu einem reißenden Fluss den Ort Simbach am Inn in ein Katastrophenszenario verwandelte begann der umfangreichste Einsatz des TEAM BAYERN.
          Rund 1200 Helferinnen und Helfer aus ganz Bayern standen innerhalb weniger Stunden zur Unterstützung bereit.
          Schlamm schaufeln, Möbel aus den betroffenen Häusern tragen, Wände abklopfen … die Aufgaben waren vielfältig.
          Organisationen müssen sich mit den „ungebundenen Helfern“ auseinandersetzen, ob sie wollen oder nicht. Diese Helfer werden auch in Zukunft eine wesentliche Rolle bei der Bewältigung von Naturkatastrophen spielen – sie kommen und wollen helfen! Und wir können sie weder ignorieren noch aufhalten – aber wir können sie und ihre Expertise als wertvolle Helferinnen und Helfer nutzen.

           

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          Zur Person:

          Raimund Heiny, 60, seit 1973 im BRK und seit 2009 Bezirksbereitschaftsleiter und Schulleiter der Notfallsanitäterschule des BRK in Unterfranken setzte 2013 den Startschuss für das TEAM BAYERN nach österreichischem Vorbild. In Zusammenarbeit mit B3 entstand so das heutige TEAM BAYERN.
          Er arbeitet in verschiedenen Arbeitsgruppen auf Landes- und Bundesebene zur Strategie der Bereitschaften, ist seit vielen Jahren auf Bundesebene in der Entwicklung der Leitungskräfte tätig und seit 2013 ehrenamtlicher Leiter Kompetenzzentrum TEAM BAYERN

            Thomas Neugebauer: Das Zugunglück von Bad Aibling

            Thomas Neugebauer
            • Erstalarmierung durch die ILS
            • Einsatzübernahme SanEL
            • Einteilung der Einsatzabschnitte
            • Abläufe am Schaden, Bereitstellungsraum Land und Luft
            • Einrichtung einer Luftbrücke
            • Abläufe am BHP
            • Abläufe in der PSNV
            • Zusammenarbeit mit der BW und WW

             

             

            Zur Person:

            Leiter Rettungsdienst und Stellv. Kreisgeschäftsführer Kreisverband Rosenheim

              Christian Schwarz: Erfahrungen mit der neuen ÖEL-Ausbildung in Bayern

              Christian Schwarz

              Mit dem Erlass zur Aus- und Fortbildung der Örtlichen Einsatzleiter vom August 2016 hat die Einführung des neuen Konzepts zur Qualifizierung angehender Örtlicher Einsatzleiter seinen vorläufigen Abschluss gefunden. Im Ergebnis stehen nun ein Grund- und ein Abschlusslehrgang ÖEL zur Verfügung, die hinsichtlich der Lehrinhalte sowie der methodischen Ansätze auf die besondere Herausforderung eines vor Ort gesamtverantwortlichen Leiters abgestimmt sind. Am Schadensort wirkt der ÖEL in einer Katastrophenlage als verlängerter Arm der übergeordneten Katastrophen¬schutzbehörde und muss stets handlungsfähig sein, um alle am Katastrophenschutz vor Ort Mitwirkenden zielgerichtet zu Gefahrenabwehr einzusetzen. Definierte Zugangsvoraussetzungen und ein begleitendes Fortbildungsangebot sind weitere Elemente des Ausbildungskonzeptes.

               

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              Zur Person:

              Dipl.-Chem. Dr. Christian Schwarz ist Leitender Branddirektor und seit 2002 Leiter der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried. In diesen Zeitraum fallen neben dem massiven Ausbau des Übungs-geländes in Geretsried unter anderem die Planung und der Bau der Integrierten Lehrleitstelle und die Etablierung der Ausbildung der Disponenten für ILS in Bayern. Weiter sind der Aufbau der Zertifizierungsstelle für OrgL in Bayern und damit verbunden das neue Konzept zur Aus- und Fortbildung der Organisatorischen Leiter mit allen beteiligten Hilfs- und Einsatzorganisationen zu nennen. Dr. Schwarz hat nach seinem Chemie-Studium und der Promotion an der TU München die Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst (in Bayern 4. Qualifikationsebene) als Brandreferendar der Berufsfeuerwehr Stuttgart begonnen und mit der Staatsprüfung am Institut der Feuerwehr NRW in Münster abgeschlossen. Von 1997 bis 2002 war er bei der Berufsfeuerwehr Stuttgart in der Abteilung  Einsatz verantwortlich für die Themenfelder Personal, Organisation, Einsatzplanung, Leitstelle, Rettungsdienst und Höhenrettung. Dr. Schwarz ist Mitglied im Annahmeausschuss des Deutschen Städtetages und im Prüfungsausschuss am IdF NRW für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst.

                Michael Storz: Der AMOK-Lauf von München

                Michael Storz

                Am 22.07.2016 kam es in München zu einem Amoklauf mit mehreren Toten und zum Teil schwerst verletzten Personen. Ein Einsatz, der weltweit für Entsetzen gesorgt, und ein riesiges Medienecho erzeugt hat.
                Der Vortrag versucht zunächst die Geschehnisse dieses Abends in chronologischer Reihenfolge darzustellen. Darüber hinaus wollen wir, aus Sicht der Sanitätseinsatzleitung, einen Blick auf die Schwierigkeiten, Eindrücke und Erfahrungen dieser nicht alltäglichen Lage werfen.

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                Zur Person:

                geboren am 03.03.1973

                Brandamtmann, Notfallsanitäter und Organisatorischer Leiter Rettungsdienst in München

                Von 1992 bis 1998 tätig im Rettungsdienst beim DRK Bodenseekreis, zunächst als Zivildienstleistender, später dann Ausbildung zum Rettungsassistent.

                1998 Wechsel zur  Branddirektion München. Nach der Ausbildung zum Brandmeister Versetzung auf die Feuerwache 4, dort im Wechsel tätig auf Löschzug, RTW und NAW.

                2004 nach der Ausbildung zum Hauptbrandmeister Wechsel in die Integrierte Leitstelle und dort Tätigkeit als Disponent.

                2008 bis 2010 Aufstieg in den gehobenen Dienst.

                Seit 2010 Fachlehrer am Trainingszentrum für Rettungsmedizin der Branddirektion München. OrgL und ELRD im Rettungsdienstbereich München

                  Jürgen Terstappen: Der AMOK-Lauf von München

                  Jürgen Terstappen

                  Der Einsatz vom 22.07.16 hat eine SanEL vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Ergänzend zur Sicht des diensthabenden OrgL's in der SanEL, werden Eindrücke und Erfahrungen von der Einsatzstelle geschildert.
                  Welche Situation fanden die Einsatzkräfte vor Ort und unter welchen Umständen konnten sie ihre Aufgaben in einer vorwiegend polizeilichen Einsatzlage erledigen.

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                  Zur Person:

                  Jürgen Terstappen (43)
                  Kreisbereitschaftsleiter im BRK München
                  ELRD, OrgL im RDB München und im voraus benannter ÖEL für den Lkrs. München
                  Chemie- und Wirtschaftsingenieur